Pinterest für Museen – Teil 3

In Teil 3 unserer Serie Pinterest für Museen erläutern wir zum Abschluss, was zu einer erfolgreichen Kampagne im Pinterest Marketing aus der Sicht eines Museums gehört und welche Anforderungen an ein strukturiertes Community Management gehören. Sie steigen grade in das Thema ein? Lesen Sie hier Teil 1.

Kein Reichweitenaufbau in Pinterest ohne Community Mangement

Unser Ziel ist es möglichst viele Pins auf unsere Beiträge zu erhalten. Dazu schauen wir uns erstmal an, wer uns bereits folgt und wir besuchen unsere eigenen Follower, um dort einen Pin zu hinterlassen. Sobald wir Interesse an dem Content anderer Nutzer zeigen, werden diese – mit etwas Glück – uns mit Interaktion beglücken. Dieser Vorgang empfiehlt es sich mehrmals zu wiederholen.

Die Vor- und Nachteile der Internationalität

Unglücklicherweise ist es schwer nachzuvollziehen, welcher Nutzer aus Deutschland kommt und so zu unserer Zielgruppe gehört. Der Großteil der Konversationen auf Pinterest wird auf Englisch geführt. Somit tappen wir immer etwas im dunkeln.

Das Erstellen eines Geschäftskontos bietet Ihnen einige Vorteile

Auch bei Pinterest gilt: Arbeiten Sie mit ausgewähltem Content und Texten

Sobald Ihr Konto eröffnet ist, sollen Sie damit beginnen Boards zu erstellen und passenden Content hochzuladen und zu Pinnen. Versuchen Sie sich in die Lage Ihrer Dialoggruppe hineinzuversetzen. Stellen Sie sich die Frage, was Sie als Kunde und nicht Sie als Mitarbeiter eines Museums ansprechen würde.

Kein Pinterest Marketing für Museen ohne eine gute Analyse

Für Unternehmensprofile stehen mit den Pinterest Analytics folgende Statistiken zur Verfügung:

  • Pinterest-Profil (Profilaufrufe und Pinaufrufe)
  • Zielgruppenreichweite (Nutzerdaten)
  • Webseitenaktivität

Im Analytics Bereich „Pinterest-Profil“ stellt Pinterest eine Übersicht zu den erfolgreichsten Pins zur Verfügung, z.B. die Zahl der Aufrufe oder Repins. Das Gleiche gibt es auch auf Ebene der Pinnwände, für die Zahl der Aufrufe, Klicks, Repins und Likes ausgewiesen werden.

Im Analytics Bereich „Zielgruppe“ werden die demographischen Daten der eigenen Follower ausgegeben: Land, Stadt, Sprache und Geschlecht. Hier zeigt sich der Unterschied zu Facebook dann sehr deutlich. Die Pinterest Konten basieren nicht auf echten Daten und sind daher sehr flach. Im Menü „Interessen“ gibt Pinterest aus, welchen anderen Unternehmensprofilen Ihre eigenen Nutzer am meisten folgen und welche Pinnwände der Nutzer selbst viele Pins haben.

Der Dritte Bereich „Aktivität“ schließlich ermöglich eine eingehende Analyse des Referral Traffics von Pinterest; Pinterest weist hier im Menü „Klicks“ aus, wieviele Besucher von Pinterest auf die eigene Webseite kommen. Weitere Werte sind die Aufrufe nach Pins und Pinnwänden und im Menü „Alle“ schließlich eine Auswertung aus der Pinterest Suche: Hier sehen Sie, welche Ihrer Pins viele Ergebnisse in der Suche erzeugt haben. Darunter werden dann noch die sog. „Power Pins“ ausgegeben.

Power Pins zeichnen sich durch viele Repins, Likes und viele Klicks aus und liefern Aufschluss darüber, welche Inhalte für besonders hohe Reaktionen sorgen.

Für alle Statistikbereiche gilt zudem, dass sie exportiert und nach Zugriffsart (iOS,Android,Desktop) aufgeschlüsselt werden

Wir fassen zusammen

So, Sie haben ein Profil erstellt und ihre ersten Boards erstellt. Außerdem wissen wie, worauf es bei den ersten Schritten auf Pinterest ankommt und was aus der Sicht von Museen besonders wertvoll ist. Wir wünschen Ihnen in der Zukunft viel Erfolg bei Pinterest.

Die war der letzte Teil unserer Serie Pinterest für Museen. Mehr zu Pinterest finden Sie auf Futurebiz

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